Baylies Rückkehr

Gestern um 14:15 Uhr los gefahren und um 19:50 Uhr auf Fehmarn angekommen. Eine Baustelle nach der nächsten und dazu jede Menge Verkehr, der zu Stau oder stockendem Verkehr führte. Es war eine Bestätigung, dass die vorher getroffene Entscheidung heute Nacht um 4 Uhr auf Fehmarn los zu fahren, die richtige Entscheidung war.

Gestern Abend wurden die Sachen vom Pony ins Auto geladen, kurz gecheckt wo das Pony steht und dann ging es für Kasper zum Tanken und ich bin mit dem Fahrrad zur Ferienwohnung geradelt. Auf der einen Seite der Insel war der Himmel rot von der unter gehenden Sonne und auf der anderen Seite war der Blutrote Mond zu sehen.

Bei Fahrtantritt stellte sich heraus, dass das Fahrrad weder über Licht noch richtig gut funktionierende Bremsen verfügte, was nicht gerade so optimal war, da das Fahrrad zum Austausch für ein anderes Fahrrad sein soll, an dem der Zahn der Zeit schon ordentlich genagt hat. So fuhr ich nun im Dunkeln, ich meine wirklich so richtig dunkel, zur Ferienwohnung. Dort heile angekommen, wurde das Fahrrad kurz verstaut. Am Donnerstag hatte ich schon einen Eintopf fertig gemacht, der nun nur noch aufgewärmt werden musste. Gegen 22:35 Uhr waren wir geduscht und im Bett, mit dem Wissen, dass der Wecker um 3:30 Uhr klingelt.

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es zum Stall. Am Abend vorher hatten wir kurz besprochen, wie wir vor gehen, damit auf dem Hof keiner groß gestört wird. Während Kasper den Anhänger passend hinstellte, ging ich mit meiner Handy Taschenlampe in den Stall. Dort waren schlafende Pferde von rechts und links zu hören. Baylies war ebenfalls am schlafen als ich kam. Als wir die Stallgasse im Dunkeln lang gingen, regte sich hier und da ein Pferd. Wie erhofft, lief Baylies ohne zu gucken in den Anhänger und ließ sich eine Möhre ins Maul schieben, damit sie nicht noch anfing zu wiehern.

Erstaunlicherweise war um 4:06 Uhr schon richtig Verkehr auf der Insel. Auch gegen 5:30 Uhr war einiges auf der Autobahn los. Als wir um 8:50 Uhr müde und ko am heimischen Stall ankamen, waren wir froh, dass wir so früh gefahren waren, da die ersten Staumeldungen schon im Radio kamen.

Baylies war geschafft von der Fahrt, man merkte ihr aber sofort an, dass sie ihr zu Hause erkannte. Dotty freute sich über ihre Boxennachbarin so sehr, dass sie fast über die Trennwand gekletterte.. Nach dem der Anhänger sauber war, durften alle auf die Weide – getrennt 😉

Der geliehene Anhänger wurde anschließend zurück gebracht. Zum Glück ist nicht dran gekommen, da wir mit einem Ausstellungsanhänger fahren „mussten“, da bei dem eigentlichen Leihanhänger die Elektrik streikte. Gestern sagte der Sohn von Stallbesitzerin: „Baylies reist morgen aber komfortabel!“ Stimmt! Hat nicht jedes Pony, in einem nagel neuen Anhänger gefahren zu werden.

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