Kontrolltermin im UKE Hamburg

Letzte Woche stand mein Kontrolltermin im UKE an.

Zwei Untersuchungen sollten noch im UKE gemacht werden, bevor ich zur Besprechung bei der Ärztin rein musste. Nach dem ich beim Sono geschlagene anderthalb Stunden auf meinen Termin gewartet habe, bin ich unverrichteter Dinge erst einmal zum Fibroscan gelaufen. Was eine andere Abteilung in einem Krankenhaus ausmacht. Keine fünf Minuten gewartet und schwupp, ab in den Untersuchungsraum.

Nach dem Fibro ging es wieder zur Sono, wo ein Arzt mich untersuchte, der allerdings noch etwas üben musste. Nach ein paar Minuten kam ein anderer Arzt dazu, der dann nochmal untersuchte und seinem Kollegen alles erklärte. So zum Beispiel, wie er das Gerät einstellen kann, damit er besser sieht.

Meine Milz ist wohl etwas vergrößert, was aber im oberen Normbereich liegt, da ich mit meinen 1,80 m recht groß sei.

Schmeichelhaft war auch der Kommentar: „So, wir schauen uns jetzt noch den Pankreas an, was bei ihre nicht schwer ist, da sie sehr schlank ist“. Das Kasper nicht los gelacht hat war alles. Gut, im Moment ist das auch noch mit der schlankeste Bereich an mir – aber ich arbeite ja weiter daran, dass es weniger wird.

Nach dieser Untersuchung konnte ich endlich zum Bäcker gehen und mir etwas zu Essen holen. Gestärkt ging es dann zur Ärztin, die mehr als zufrieden war. Der Fibroscan hatte einen Wert von 5 ergeben – letztes Jahr lag der Wert bei 10,5. Das Sono war auch unauffällig. Die anderen Untersuchungen wie z. B. Das MRT hatte ich ja schon vorher machen lassen und mit den Untersuchungen war sie ebenfalls zufrieden.

Alles in allem verläuft es recht positiv, obwohl ich kein Cortison nehme und mit dem Puri Nethol unter dosiert bin, sind meine Blutwerte seit sieben Monaten konstant in Ordnung. Seit ein paar Wochen klappt der Muskelaufbau wieder und ich halte jetzt auch mal drei oder vier Stunden durch, wenn ich Gartenarbeit mache. Auch erkenne ich jetzt frühzeitig, wann ein guter Tag und wann ein schlechter Tag ist.

Was leider immer noch passiert, dass ich das richtige denke, jedoch kompletten Mist ausspreche und dann teilweise an den irritierten Gesichtern erkenne, dass wieder die falschen Wörter raus gekommen sind. Die meisten in meinem Umfeld wissen das mittlerweile und sagen ihren Satz einfach nochmal, damit ich dann die passende Antwort geben kann. Trotzdem will ich mich nicht beschweren. Im Kopf bin ich deutlich fitter und kann jetzt auch etwas besser Gesprächen folgen, ohne gleich zu ermüden.

Also hat mein Motto: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, endlich Früchte getragen.

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