Der Umzug

Die Fahrt nach Fehmarn mit den beiden Damen war recht ruhig. Einmal musste ich nach zwanzig Minuten anhalten, da es Baylies auf ihrer Seite wohl zu langweilig war, bzw. ihr Heu nicht so gut schmeckte, wie das von Elli. Baylies hatte sich vorne in die Spitze des Anhänger zur Hälfte rein gestellt und leerte nun gemeinsam mit Elli das Heunetz.

Während Kasper neben mir schlief, fragte ich mich, warum die Autobahn morgens um 4:15 Uhr so voll ist. Der Vorteil bei dem anderen Auto war, dass das Auto so viel ziehen darf, dass ich mal eben einen LKW überholen konnte, ohne lange zu überlegen, wann denn wohl der nächste Berg kommt, um dann schnell daran vorbei zu kommen.

Auch die Kombination Automatik und Tempomat war sehr komfortabel. Ich habe zu Kasper auch gesagt, der Tempomat macht eigentlich nur wirklich bei einem Automatik Sinn. Der Skoda hält auch selbstständig den Abstand, so dass man im Prinzip nichts mehr machen muss, außer lenken und selbst das hätte ich auch mit vom Auto übernehmen lassen können. Kasper hatte es mir allerdings netter weise abgestellt, da ich das Gefühl von Kontrolle gerne noch haben wollte.

Einmal setzte ich zum überholen an, da empfand das Auto es als nicht sinnvoll und ließ mich spüren, dass es nicht nach links rüber fahren will. Neben mir war noch ein Fahrzeug, dass ich gesehen hatte, aber was an uns noch nicht weit genug vorbei war.

Als wir dann um 8:40 Uhr auf dem Hof auf Fehmarn ankamen, durften die beiden Damen auch gleich raus und in einen Paddock. Dort war der Wallach auf dem Nachbar Paddock gleich das Objekt der Begierde. Da unsere Damen nun schon eine Weile keinen Männerkontakt mehr hatten, war das Gequietsche groß. Baylies schlug mit den Vorderbeinen nach dem Wallach, was ehrlich gesagt ziemlich lustig aussah, da der Wallach ca. 1,75m groß war. Elli schlug nur einmal mit der Hinterhand aus, traf den Zaun und hielt ab da dann Abstand.

Nach dem das Zubehör in der Sattelkammer verstaut und Kasper den Pferdeanhänger sauber gemacht hatte, ging es für uns wieder zurück nach Bielefeld.

Kasper fragte mich nach 50 km ob alles ok sei. Ich meinte, ich hätte nur überlegt, dass wie wievielte Pferd es ist, was wir nun nach Fehmarn gebracht haben.

Elli wird nun definitiv nicht mehr nach Bielefeld kommen und bei Baylies weiß ich es nicht.

Dotty zog am selben Tag noch zur Freundin um.

Am Sonntag habe ich den Stall gemistet und alles so gut ausgefegt, dass jetzt zum kommenden Wochenende mit dem Hochdruckreiniger gearbeitet werden kann.

Unsere Minka merkt, dass etwas nicht stimmt. Sie hat gestern Abend beschlossen, mich nach dem Füttern nicht mehr gehen zu lassen. Kasper und ich sind uns einig, wenn die Ponys definitiv nicht mehr wieder kommen und der Stall dann in zwei oder drei Monaten abgegeben wird (es muss ja noch alles abgebaut werden), kommt Minka mit zu uns.

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