Lästige Arztbesuche

Letzte Woche war es wieder einmal so weit, auf zum Arzt – Blut kontrollieren lassen.

Es ist früh, als der Wecker am vorletzten Ferientag klingelt. Kasper hatte die Nacht auch mal wieder zum Tage gemacht, wodurch selbst mir, die sonst immer sofort hell wach ist, es schwer viel auf zu stehen. Wenn man allerdings zu spät kommt, hat man meistens das Pech, dass man länger warten muss und da ich an dem Morgen noch einen anderen Arzttermin hatte, musste ich zeitig dran kommen.

Einen Tag vorher hatte ich mich brav zum Blut abnehmen angemeldet.

Nun sitze ich dort und warte, dass die älteren Herrschaften zügig fertig werden mit ihrem Blutzucker messen.

Als meine Nummer aufgerufen wird, stellt die Dame fest, es ist kein Zettel da. Ich habe ihr gleich gesagt, dass ich am Tag vorher angerufen habe, wo ich nur die Antwort bekam, dass sei zu kurzfristig. Wie? Einen Tag vorher anrufen reicht nicht. Der Zettel war gedruckt, lag aber wohl noch beim Arzt.

Hm, ich komme nun über ein Jahr immer zu der gleichen Blutkontrolle, da verstehe ich nicht so ganz, wo das Problem ist, zu mal sie ja im PC sehen konnte, dass der Zettel schon gedruckt war

Blut war abgenommen und ich konnte mich zum nächsten Arzt auf machen.

Da Kasper an dem Tag netterweise den Taxifahrer spielte, konnten wir unser geplantes Frühstück zwischen die beiden Arztbesuche legen.

Heute habe ich mit entsetzen festgestellt, dass ich in den nächsten vier Wochen, jede Woche einen Arzttermin habe. Damit es nicht langweilig wird, jede Woche eine andere Fachrichtung.

Diese Woche geht es noch in das UKE nach Hamburg. Ich bin mal gespannt, was für eine Ärztin ich dieses mal habe. Der letzte Arzt war ja sehr aufgeschlossen, was mein Experiment mit dem Weihrauch angeht. Wenn meine Blutwerte weiterhin so „gut“ bleiben, dann war es mir das Risiko wert, das Cortison ab zu setzen (die Ärzte behaupteten, es sei ein Risiko).

Auch die Umstellung, dass Schilddrüsenhormon nicht mehr Morgens zu nehmen (wie man es von den Ärzten immer gepredigt bekommt), sondern am Abend, hat schon sehr viel gebracht.

Ich bin deutlich fitter tagsüber. Klar habe ich immer noch Zeiten am Tag, wo ich einfach einschlafen könnte, es ist aber deutlich besser geworden, vor allem das in der Nacht richtig durch schlafen.

Teilweise schlafe ich sieben Stunden am Stück durch, was ich vielleicht als Kind hin bekommen habe.

Bei manchen Dingen finde ich, die Ärzte müssten langsam in vielen Dingen umdenken. Zum Glück ist die Erkenntnis mittlerweile doch weit verbreitet, dass der Darm und seine Tätigkeit, öfter mal als Ursache ran gezogen werden sollte.

In den Winterferien durfte ich mal wieder, durch eigenes Verschulden, feststellen, was so eine träge Verdauung bewirkt. Ich war für zwei Tage sehr vergesslich, langsam und nur müde. Nach diesen zwei Tagen fangen auch alle Muskeln und Gelenke an weh zu tun.

Falls der Eindruck entsteht, ich führe an mir Experimente durch, vielleicht ein klein wenig.

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