Gegen die Müdigkeit ankämpfen

Die letzten Tage habe ich mich gefragt, wann mein Körper mal sagt, „ich bin auch noch da“.

Heute Nacht bin ich beim zweiten Toilettengang von meinem Körper daran erinnert worden, dass wir einen Wetterumschwung haben. Meine Fußgelenke waren wieder steif. Als ich um 6:15 Uhr aufgestanden bin, plagten mich derbe Kopf-, Muskel- und Knochenschmerzen an diversen Stellen.

Ich habe gegen 7:45 Uhr beschlossen mich meiner Müdigkeit hinzugeben und wieder ins Bett zu gehen. Gefühlt wie ein Stein, lag ich da und lauschte dem Regen. Ich versuchte die dumpfen Schmerzen auszublenden und in Gedanken schon einmal eine Einkaufsliste zu erstellen. Darüber nachdenkend bin ich dann eingeschlafen und nur ab und zu durch ein „plop“ oder „piep“ von meinem Handy wach gemacht worden. Es ist interessant. Immer wenn es mir gut geht und ich auch Zeit habe, dann meldet sich nie jemand. Wenn ich aber mal gefühlt halb sterbend im Bett liege und meine Augen kaum aufhalten kann, dann schreibt fast jeder von meinen Kontakten. Ja, ich könnte es auf stumm stellen, allerdings will ich ja auch nicht den ganzen Tag verschlafen.

Ich habe insgesamt vier Weckversuche gebraucht, um mich von meinem Bett, zum Sofa zu schleppen und nun meine Finger dazu zu zwingen, hier etwas zu tippen. Ich überlege gerade, ob ich gestern irgendwas gemacht habe, was zu viel war. Das einzige was mir einfällt ist das Bifi und die fünf Minuten Terrine. Typische Dinge, die meine Gelenke nicht so toll finden.

Ich entwickel die Theorie, dass es die Hitze ist. In Kombination mit dem falschen Essen und dann weniger bewegen, dass das dem Körper nicht so gut tut. Irgendwie muss ich mir meine Muskelschmerzen erklären…

Gestern ist mein T-Shirt gekommen. Ich hoffe doch, dass ich nun auch Gelegenheit finden werde, es zu benutzen. Vor allem jetzt, wo ich für mein Asthma Medikamente bekomme, könnte das mit dem Laufen noch besser klappen. Ich gebe zu, die letzten Tage habe ich nichts getan, aber bei 34 Grad im Schatten, wer will da auch trainieren? Als fitter Mensch vielleicht, aber ich glaube, so ärgern muss ich meinen Körper dann doch nicht. Zumal es interessant war zu beobachten. Ich hatte bis gestern eine Art Muskelkater im Brustkorb. Ok, ich kann jetzt auch wesentlich tiefer ein und ausatmen, wer weiß was sich da erst alles dehnen muss. Vielleicht fühle ich mich deshalb heute auch wie vom Elefanten platt getrampelt – auch wenn ich nicht weiß, wie sich das anfühlt…

An dieser Stelle möchte ich noch eine andere Facebook Gruppe erwähnen, in der ich sonst als „stille“ Mitleserin aktiv war. In der Gruppe wird nur in Englisch geschrieben, was manchmal für mich nicht ganz einfach zu verstehen ist, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Was das schöne in der Gruppe ist, sie lesen meine Blog-texte ebenfalls.

Ich war sehr überrascht, dass sich so viele (ich sehe es ja an meiner Statistik), die Mühe machen, den Text zu kopieren und dann in (ich vermute mal) den google translator zu setzen.

So langsam überkommt mich meine Müdigkeit wieder und bevor ich nachher eine Reitstunde mit Tastaturabdruck im Gesicht gebe, soll ich lieber noch etwas Pause machen. 🙂

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